Säure-Basen-Balance und optimale Eiweißzufuhr für Sportler erreichen

Säure-Basen-Balance und optimale Eiweißzufuhr für Sportler erreichen

Säure-Basen-Balance und optimale Eiweißzufuhr für Sportler erreichen

Um als Sportler den hohen Eiweißbedarf des eigenen Körpers zu decken und gleichzeitig eine Übersäuerung zu vermeiden, also den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten, bedarf es einer bewussten Ernährungsstrategie. Denn die meisten eiweißhaltigen Lebensmittel werden säurebildend verstoffwechselt – und zu viele Stoffwechselsäuren können eine Übersäuerung zur Folge haben. Mit ein bisschen Planung und dem richtigen Wissen lassen sich basischen Lebensmittel und eine hohe Eiweißaufnahme jedoch perfekt kombinieren.

Bedeutung des Säure-Basen-Ausgleichs

Um sämtliche Stoffwechselsäuren durch die körpereigenen Basenspeicher wieder ausgleichen zu können, raten Experten dazu, in der Ernährung täglich nur 20 bis 30 Prozent säurebildende Lebensmittel aufzunehmen und den Speiseplan zu 70 bis 80 Prozent aus basenbildenden Nahrungsmitteln zu bestreiten. Gewinnen die Säurebildner die Oberhand, kann eine chronische Übersäuerung mit drastischen Konsequenzen wie Immunschwäche und Leistungsabfall die Folge sein. Säurebildner sind nahezu alle tierischen Produkte, also Milchprodukte, Fleisch, Fisch und Ei, ebenso wie ein Teil der pflanzlichen Kost, vor allem Hülsenfrüchte. Basenbildner hingegen sind sämtliche Obstsorten, Salate, Kartoffeln und die meisten Gemüsesorten sowie Pilze, Mandeln und Kräuter. PH-neutral verstoffwechselt werden Vollkornprodukte. Da es sich bei den basenbildenden Lebensmitteln also durchweg um gesunde Dinge mit vielen wichtigen Inhaltsstoffen wie Mineralien, Vitaminen und Ballaststoffen handelt, können Sportler ihre Ernährung bedenkenlos zum größten Teil aus ihnen bestreiten.

Rezepte für die basische Sportler-Ernährung

Da Sportler jedoch einen höheren Eiweißbedarf haben als Nicht-Sportler, sollten sie besonders gut darauf achten, dass alle säurebildenden Nahrungsmittel aus dem eiweißreichen Spektrum kommen. Denn wenn die täglich erlaubten 20-30 Prozent Säurebildner aus proteinreicher Nahrung bestehen, ist beispielsweise auch der mit 2 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht sehr hohe tägliche Bedarf von ambitionierten Ausdauersportlern gut zu decken. Ideal ist es, bei jeder Mahlzeit eine Mischung aus eiweißreichen und basischen Nahrungsmitteln zu finden.

Das kann beispielsweise wie folgt aussehen:

zum Frühstück: viel frisches Obst mit Magerquark- alternativ auch mit Joghurt- Mandeln und Trockenfrüchten ODER ein Omelett mit reichlich Gemüse oder Pilzen dazu

zum Mittag (für Fleischesser): Fischfilet oder ein Steak, dazu Kartoffeln und Wurzelgemüse

zum Mittag (für Veganer): Pilzpfanne mit Soja-Bratling oder veganes Chili mit vielen Kidneybohnen als Eiweißlieferant

zwischendurch: Snackmischung aus Trockenfrüchten, Mandeln, Walnüssen und anderen Nussarten

am Abend: Salat mit Mozzarella, Shrimps, gekochten Eiern oder gebratenem Putenfleisch ODER Vollkornbrot mit Hartkäse, dazu Gemüseschnitzel mit Joghurt-Dipp

als energiereiche Getränke: Smoothies aus frischem Obst, Gemüse und Kräutern

Auf stark industriell verarbeitete Speisen – wie Wurst, Fertiggerichte oder gar Fast Food – sollten Sportler möglichst ganz verzichten, ebenso wie auf Weißmehlprodukte, Alkohol und Kaffee.
Weiterführende Informationen zum Säure-Basen-Haushalt bei Sportler finden sich auf www.saeure-basen-ratgeber.de/ziel-risikogruppen/uebersaeuerung-sportler/.

Sportlern fällt eine basische Ernährung oft besonders schwer, denn sie benötigen mehr Eiweiß als Nicht-Aktive – und das steckt fast ausschließlich in hoher Konzentration nur in säurebildenden Lebensmitteln. Deshalb sollten sie ihre Ernährungsstrategie ganz bewusst auf ein optimales Säure-Basen-Verhältnis ausrichten.

Zusammenfassung
Säure-Basen-Balance und optimale Eiweißzufuhr für Sportler erreichen
Artikelname
Säure-Basen-Balance und optimale Eiweißzufuhr für Sportler erreichen
Beschreibung
Um als Sportler den hohen Eiweißbedarf des eigenen Körpers zu decken und gleichzeitig eine Übersäuerung zu vermeiden, also den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten, bedarf es einer bewussten Ernährungsstrategie. Denn die meisten eiweißhaltigen Lebensmittel werden säurebildend verstoffwechselt – und zu viele Stoffwechselsäuren können eine Übersäuerung zur Folge haben. Mit ein bisschen Planung und dem richtigen Wissen lassen sich basischen Lebensmittel und eine hohe Eiweißaufnahme jedoch perfekt kombinieren.
Armin
Hi, ich bin Dein Coach bei BroFitnessTeam.

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